Top 10 deutsche Städte zum Leben für Studierende

Suchst du wie viele andere angehende Studierende auch noch nach einer Stadt in Deutschland, in der du während deines Studiums gut aufgehoben bist? In diesem Artikel stellen wir dir die Top 10 Städte zum Studieren in Deutschland vor.

Diese Eigenschaften machen eine Stadt für Studierende besonders attraktiv

Jedes Jahr aufs Neue stehen zahlreiche Studierende vor der Frage, in welcher Stadt in Deutschland sie studieren möchten. Die Wahl der Universität ist natürlich der Hauptfaktor, der bestimmt, in welcher Stadt du deine Studienzeit in Deutschland verbringen wirst. Daneben gibt es jedoch noch weitere Aspekte, die eine Stadt für Studierende attraktiv machen. Dazu gehören die Lebenshaltungskosten, denn während des Studiums ist dein Budget in der Regel begrenzt. Besonders das kulturelle Angebot und ein Internationales gesellschaftliches Umfeld in deiner Studienstadt sorgen dafür, dass du deine Studienzeit in Deutschland genießt. Auch eine gute Infrastruktur, Sicherheit und aussichtsreiche wirtschaftliche Perspektiven spielen eine Rolle, wenn du dich entscheidest, in welcher Stadt du studieren möchtest.

Heidelberg

Keine Liste der Top 10 Studentenstädte kann ohne Heidelberg, die wohl geschichtsträchtigste Universitätsstadt Deutschlands. Die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg ist die älteste Universität Deutschlands und zählt auch innerhalb Europas zu den ältesten Unis. In der Stadt lernen aktuell circa 40 000 Studierende, allein etwa 31 000 davon an der Ruprecht-Karls-Universität. Im Verhältnis zu den rund 160 000 Einwohnern Heidelbergs machen diese Zahlen die Stadt zu einer typischen Studentenstadt. Neben der Ruprecht-Karls-Universität gibt es in Heidelberg noch weitere Hochschulen wie beispielsweise die Pädagogische Hochschule oder die Hochschule Fresenius.

Mit circa 690 Euro durchschnittlichen Lebenshaltungskosten pro Monat liegt Heidelberg im bundesweiten Vergleich rund 40 Euro über dem Durchschnitt, doch davon sollten sich Studierende nicht abschrecken lassen. Die Stadt hat neben einer historischen Universität nämlich noch einiges mehr zu bieten. Direkt am Neckar gelegen, ist Heidelberg vor allem für Naturliebhaber eine ideale Option. Wer also Lust auf Natur, eine geschichtsträchtige Uni und eine typische, beschauliche Studentenstadt hat, der ist in Heidelberg gut aufgehoben.

Münster

Münster ist auch bekannt als die Fahrradstadt Deutschlands, da die Stadt deutschlandweit den höchsten Fahrradverkehrsanteil aufweisen kann. Mit seinen 300 000 Einwohnern ist Münster zwar keine große Metropole, dennoch bietet die Stadt alles, was das Herz eines Studierenden begehrt. In Münster sind verschiedene Universitäten und Hochschulen angesiedelt, wie zum Beispiel die Westfälische Wilhelms-Universität Münster und die Philosophisch-Theologische Hochschule Münster. Aber nicht nur diese, sondern auch die Fachhochschule Münster, die Deutsche Hochschule der Polizei und die Kunstakademie Münster befinden sich in der westfälischen Kleinstadt.

Damit ist die Stadt von den Bildungsmöglichkeiten her breit aufgestellt, doch auch das kulturelle Angebot kommt nicht zu kurz. In Münster befinden sich zahlreiche sehenswerte Museen wie beispielsweise das Pablo Picasso Kunstmuseum. Außerdem gibt es eine Vielzahl von einladenden Cafés und schönen Parks in der Stadt, in denen du nach der Uni entspannen kannst. Durchschnittlich liegen die Lebenshaltungskosten für Studierende in Münster bei etwa 659 Euro monatlich, was im nationalen Vergleich dem Mittelfeld entspricht.

Leipzig

Die Stadt in Sachsen lockt mit niedrigen Lebenshaltungskosten. Pro Person liegen diese für einen Studierenden durchschnittlich bei 612 Euro pro Monat. In Leipzig sind 16 Hochschulen sowie drei hochschulähnliche Einrichtungen angesiedelt. Die Universität Leipzig ist bekannt als die zweitälteste Uni Deutschlands. Außerdem befinden sich hier unter anderem die Handelshochschule Leipzig, die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig, die Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig und die Hochschule für Telekommunikation Leipzig.

In der Stadt selbst gibt es für unternehmungslustige Studierende jede Menge zu erleben. Vom alternativen Viertel Connewitz bis hin zur Leipziger Seenplatte bieten Stadt und Umgebung attraktive Freizeitmöglichkeiten für Studierende.

Dresden

Im Herzen Sachsens liegt die Stadt Dresden. Jahrhunderte alte Bauwerke wie die Frauenkirche oder der Fürstenzug repräsentieren die florierende Kultur der sächsischen Landeshauptstadt. Ganze zehn Hochschulen und Unis sind innerhalb der Stadt angesiedelt. Darunter die bekannte Technische Universität Dresden, aber auch spezifischere Hochschulen wie beispielsweise die Hochschule für Kirchenmusik oder die Hochschule für Tanz.

Die Lebenshaltungskosten für Studierende in Dresden belaufen sich durchschnittlich auf 621 Euro, was unter dem nationalen Durchschnitt liegt. Im Sommer laden die Elbwiesen dazu ein, mit Freunden nach dem Lernen zu entspannten. Die deutsche Hauptstadt Berlin und auch die tschechische Hauptstadt Prag sind mit dem Zug nur einen Katzensprung entfernt. Für Naturliebhaber bietet Dresden einen weiteren Pluspunkt, denn mit der Bahn ist der Nationalpark sächsische Schweiz schnell erreicht und lädt zum Klettern, Wandern oder Rad fahren ein.

Berlin

Die deutsche Hauptstadt ist die größte Metropole des Landes, in die es jedes Jahr zahlreiche Studierende zieht. Mit der stetig wachsenden Beliebtheit der Stadt und dem begrenzten Wohnraum lässt sich jedoch auch erklären, warum Berlin mit durchschnittlichen 760 Euro monatlichen Lebenskosten für Studierende die sechst-teuerste Stadt in Deutschland ist.

Das kulturelle Angebot in der Bundeshauptstadt ist dafür schier überwältigend. Egal ob du Lust hast auf wilde Partynächte oder entspannte Abende an einem der städtischen Seen, in Berlin wirst du fündig werden. Die Stadt bietet so viel, dass ein Studiengang allein für dich nicht reichen würde, um alles zu erleben und zu sehen. Vielfältigkeit und Einzigartigkeit verkörpert Berlin wie keine andere Stadt. Hinzu kommt, dass hier die Start-up-Szene boomt und ständig weiterwächst. In Berlin gibt es so viele neue Start-ups wie sonst nirgendwo in Deutschland. Hast du also vor, später einmal ein eigenes Start-up zu gründen, kannst du während deiner Studienzeit in Berlin mit großer Wahrscheinlichkeit bereits wertvolle Kontakte knüpfen und dich innerhalb der Start-up-Szene bekannt machen.

Frankfurt am Main

Frankfurt am Main ist bekannt als die größte und bedeutendste Finanzmetropole Deutschlands. Die Großstadt im Zentrum des Landes ist mit zahlreichen Universitäten ausgestattet wie der Goethe-Universität oder der Frankfurt School of Finance & Management. Wer sich beruflich in der internationalen Wirtschaft sieht, ist in Frankfurt als Studierender gut aufgehoben. Wenn Du Ambitionen hast, im Bankwesen oder sonstigen Finanzbranchen tätig zu werden, kann dir ein Studium in Frankfurt mit Sicherheit weiterhelfen. Hier kannst du bereits erste Kontakte knüpfen und hast die Möglichkeit, dich an die Umgebung zu gewöhnen.

Hamburg

Hamburg ist die Perle des Nordens und mit seinen 2 Millionen Einwohnern eine der größten deutschen Städte. Die maritime Metropole hat so einiges zu bieten, darunter sicherlich die attraktive Nähe zu Nord- und Ostsee. Auch der Wohnraum in Hamburg ist bezahlbar. Durchschnittlich belaufen sich die Lebenshaltungskosten in Hamburg für Studierenden auf 400–650 Euro im Monat, was in einem durchaus akzeptablen Bereich liegt.

Hamburg bietet mit seinem Hafen und den drei Flüssen, die die Stadt durchqueren, einen hohen Erholungswert. Dank der zentralen Lage der Hansestadt kannst du von Hamburg andere Städte im Norden leicht erreichen, darunter Bremen, Lübeck oder Kiel. Ein großes Angebot an Bildungsstätten macht Hamburg für Studierende komplett. Hier kannst du beispielsweise an der Universität Hamburg oder an der Technischen Universität Hamburg studieren.

Freiburg im Breisgau

Freiburg im Breisgau ist die Stadt mit den meisten Sonnenstunden deutschlandweit und hat aktuell circa 220 000 Einwohner. Über 30 000 davon sind Studierende, was bedeutet, dass mindesten jeder siebte in Freiburg im Studium ist. Somit ist Freiburg eine echte Studentenstadt. Mit ihren sechs Hochschulen und Universitäten stellt die Stadt den Studierenden vielfältige Bildungsmöglichkeiten zur Verfügung. Die bekannteste Universität in Freiburg ist die Albert-Ludwigs-Universität, die gleichzeitig auch die größte Uni der Stadt darstellt. Neben ihr gibt es unter anderem die Pädagogische Hochschule und die Katholische Hochschule.

Die durchschnittlichen Lebenshaltungskosten für Studierende in Freiburg belaufen sich auf monatliche 630 Euro. Auch in Sachen Kultur und Unterhaltung hat Freiburg einiges zu bieten. Jährlich findet hier ein Jazz Festival statt, außerdem gibt es jedes Jahr aufs Neue den Ebneter Kultursommer. Im beschaulichen Freiburg findest du jede Menge gemütlicher Cafés, in denen du es dir nach der Uni gut gehen lassen kannst. Die Stadt gilt allgemein als sehr sichere Stadt, denn hier werden weniger Straftaten begangen als im bundesdeutschen Durchschnitt.

Aachen

Auch die nordrhein-westfälische Stadt Aachen ist eine klassische Studentenstadt. Durch die Lage am Dreiländerdreieck hat Aachen ein spürbar internationales Flair. Ein bemerkenswerter Punkt vor allem für Studierende ist, dass die Stadt zu den deutschen Städten mit der höchsten Kneipendichte pro Einwohner gehört. Dadurch wird Aachen zu einem geselligen, angenehmen Wohnort für junge Studierende.

In Aachen studieren im Moment circa 40 000 Menschen, die in etwa 15 % der Gesamtbevölkerung ausmachen. Die aktuellen Lebenshaltungskosten in Aachen für Studierende belaufen sich auf circa 850 Euro monatlich, was im nationalen Vergleich im oberen Bereich liegt. Zwei verschiedene Hochschulen sind in Aachen beheimatet. Eine davon ist die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule, die andere Option ist die Fachhochschule Aachen.

Stuttgart 

Stuttgart, die Landeshauptstadt Baden-Württembergs, ist bekannt für ihre Automobilkultur und das Leibgericht der Schwaben, die Maultaschen. Doch in Stuttgart kann man nicht nur Maultaschen essen und Auto fahren, sondern auch studieren. In der Stadt gibt es insgesamt 27 verschiedene Hochschulen und Universitäten, an denen circa 50 000 Studierende an ihrem Abschluss arbeiten. Zu den zwei größten Bildungsstätten gehören hier die Universität Stuttgart und die Hochschule für Technik Stuttgart.

Die schwäbische Unistadt ist jedoch nicht nur Sitz zahlreicher Hochschulen, sondern auch vieler internationaler Wirtschaftsunternehmen. Weltkonzerne wie Daimler oder Bosch haben in Stuttgart ihren Hauptsitz. Die durchschnittlichen Lebenshaltungskosten liegen bei circa 861 Euro pro Monat für Studierende. Stuttgart vermittelt ein entspanntes Lebensgefühl, das vor allem durch die Architektur entsteht, die eher an die Atmosphäre einer Kleinstadt erinnert. Außerhalb der Innenstadt sind tatsächlich viele ältere beschauliche Häuser zu finden, die von zahlreichen Bäumen und Grünflächen ergänzt werden.

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Zusammenfassung

Wie du siehst, gibt es viele verschiedene Städte in Deutschland, jede mit ihren eigenen Vorzügen und jede zeichnet sich durch ihre eigenen Besonderheiten aus. Wir hoffen, dass unser Artikel dir einen guten Eindruck von den beliebtesten Studentenstädten in Deutschland vermitteln konnte. Generell kannst du aber sicher sein, dass du, egal für welche Stadt du dich entscheidest, eine unvergessliche Zeit in Deutschland haben wirst, während der du deine neue Heimatstadt kennen und lieben lernst.

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Letztes Update: März 22, 2021

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